>S C H W A R Z M A L E R E I< Die Faszination der Farbe Schwarz“

Petra Dutiné, eine experimentelle Künstlerin aus Zollhaus, wurde am 11. Januar 1962 in Limburg geboren. An der Fachhochschule Wiesbaden Studium Kommunikations-Design. Viele Jahre als Art-Direktorin und Marketingleiterin tätig.
Der Ausstieg aus der Werbebranche 1999 führt sie als Quereinsteigerin in die Produktentwicklung Fliesen- und Teppichdesign. Kreative Ideen und künstlerisches Können werden zu einer gelungenen Symbiose. Die künstlerische Laufbahn nimmt 1982 ihren Anfang in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen. Ihr Kunstschaffen läßt 2000 einen gewaltigen Umbruch erkennen. Die Suche nach einer unverwechselbaren Herausforderung findet in der Farbe Schwarz ihre Erfüllung.
Unter dem Titel „Schwarzmalerei“ mit 60 Exponaten in Bildern und Objekten präsentiert die Künstlerin und Designerin Petra Dutiné ein einzigartiges Ausstellungskonzept.
Schwarz ist Fazinosum, Sihouette, Musik, Beauty, Minimalismus, Ausstrahlung, Schicksal, Design, Mystik, Abstraktion, Luxus, Existenzialismus, Provokation, Eleganz und die Summe aller Farben. Schwarz ein unerschöpfliches Feld für trans-seh-parentes Sehen. Mit dieser Ausstellung geht es der Künstlerin nicht darum sich mit berühmten Werken der sogenannten Schwarzmaler, Kasemir Malewitsch bis hin zu Ad Reinhardt, zu messen. Vielmehr geht es darum, aufzuzeigen, zu welchen kreativen Umsetzungen die Beschäftigung mit der Farbe Schwarz inspiriert.
Im Zentrum der Auseinandersetzung stand indessen nicht allein „Schwarz“ als Farbe und Material, sondern auch die symbolhaften Eigenschaften. Das Thema Schwarz stellt immer wieder Fragen und führt, auf der Suche nach deren Beantwortung, zu den unterschiedlichsten Sichtweisen: Der eine betrachtet das Schwarz als Farbe an und für sich, als reine Oberfläche oder formales Spielfeld. Den anderen reizt es die inhaltlichen und symbolhaften Eigenschaften zu erkunden.
Unter dem gleichen Titel veröffentlicht die Künstlerin ein kleines schwarzes Buch, das auf ungewöhnliche Weise zeigt, wie philosophisch, wirkungsvoll, facettenreich und über den Tellerrand hinaus, die Farbe Schwarz ist. Erschienen im Verlag Mein Buch, Hamburg ISBN 3-936128-24-3.

 

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Ein kleiner Textausschnitt aus ihrem Buch:
 
„...Dann bleibt die Frage, ob Schwarz schwarz ist? Gibt es die Farbe Schwarz? Wieder stehen wir am Anfang, obwohl schon so viel über die Farbe Schwarz geschrieben wurde. Oder ist Schwarz sehen die trans-seh-parente Möglichkeit die Unendlichkeit, ohne Anfang, ohne Ende, zu erfassen, zu fühlen, zu sehen?
SCHWARZ ist weder Raum noch Leere - es ist Nichts und Alles.“ Der Künstlerin und Autorin kämpft in Verbindung mit der Ausstellung, um die Fähigkeit, im Schwarz so unterschiedliche Empfindungen wie Unendlichkeit, Ursprünglichkeit, Tiefe, Macht, Geheimnis, Jenseitigkeit, Verführung, Raum und Leere oder die Angst vor dem Schwarz wach zu rufen.
Farben sehen ist nichts Selbstverständliches und Schwarz ist bunt.
Schwarz wird sie belästigen – einfangen - ihre Meinung einfordern – dieses Schwarz. Was empfinden Sie in diesen Räumen? Wie schauen Sie hinein – in diese Bilder – Objekte – Assemblagen und wie schauen diese zurück.
Warum malte, gestaltete und hüllte Petra Dutine alltägliche Dinge in Schwarz? Weil das schwärzeste Schwarz dem menschlichen Auge verborgen bleibt und ohne Licht das Nichts ist.
Wir sehen nicht nur mit den Augen sondern mit dem Gehirn und dessen komplexen Funktionen.
Sehen
Hören
Schmecken
riechen
tasten
bilden das Fundament, das die Farbe Schwarz wahrnehmen hilft.
Und nur durch zu Hilfenahme von Licht, das uns Menschen die Sonne zur Verfügung stellt, erfahren wir eine bunte Welt.
Und Schwarz ist bunt. !

Die Künstlerin Petra Dutine ist dem Schwarz dankbar.
Schwarz nimmt alles auf, ohne zu hinterfragen wo es herkommt. Schwarz akzeptiert. Schwarz ist nicht voreingenommen. Unsere schwarze Pupille, der Durchgang zur Seele, sollte sich daran ein Beispiel nehmen.